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Termine online sind jetzt online !

Ab dieser Woche können Sie sich bei uns jetzt diverse Termine auch online buchen. Sie müssen nur bereits einmal bei uns gewesen sein. Aus organisatorischen Gründen gilt das noch nicht für alle Termine.

Wenn es durch in der Anfangszeit noch zu Problemen kommen sollte, schreiben Sie es uns bitte oder rufen Sie uns an. Vielen Dank!

Gefahr durch Babymatratzen

Auch für uns erschreckend: Stiftung Warentest hat im neuesten Oktober- Heft einen Test von Kinder- bzw. Babymatratzen veröffentlicht. Fast jede zweite ist mangelhaft! Dazu muss man wissen, dass die Qualität einer solchen Matratze im Gegensatz zu größeren Kindern oder Erwachsenen keine reine Frage des Komforts ist. Sondern dass, wenn die Matratze zu weich ist, dies durchaus zum sog. Plötzlichen Kindstod führen kann. 

Sollten Sie den Kauf einer Babymatratze planen, raten wir Ihnen dringend, sich das aktuelle Oktober- Heft der Stiftung Warentest (gut angelegte 6,10 €) zuzulegen. Aber auch, wenn Sie vor kurzem eine gekauft haben und entdecken, dass sich Ihre Marke unter den mangelhaften befindet, haben Sie gute Aussichten, das Teil beim Hersteller reklamieren zu können. 

Nebenbei gibt es dort auch eine Seite mit sinnvollen Tipps für den sicheren Baby - Schlaf. 

Masern auf dem Vormarsch

Die WHO schlägt Alarm - in Europa haben die Masernfälle in diesem Jahr deutlich zugenommen. Schwerpunktländer sind die Ukraine, Frankreich, Griechenland, Russland, Georgien, Serbien und auch Italien. Die meisten Kinder bei uns in Deutschland sind glücklicherweise geimpft und somit geschützt. Nicht jedoch Säuglinge und Kinder von Eltern, welche die Impfung ablehnen. Achtung, die Masernerkrankung ist entgegen anderslautenden Gerüchten keine harmlose und erst recht keine entwicklungsfördernde Krankheit. Das Virus ist extrem ansteckend und aggressiv, und verursacht im "besten" Fall eine schwere, zwei Wochen dauernde Krankheit mit Mittelohr- und Lungenentzündungen, und einem wochenlang geschwächten Immunsystem. Im schlechteren Fall stirbt der Patient unrettbar, und das kann auch noch lange nach der Erkrankung passieren. Laut WHO sterben weltweit (niedrig geschätzt!) jeden Tag 200 Kinder an Masern. Und sie sterben qualvoll, und sie sterben unnötig.  Wir hören immer wieder das Argument von Impfgegnern, dass sie die Masern durchgemacht und auch überlebt haben. Das ist natürlich richtig, und auch erfreulich. Wir bitten aber zu bedenken, dass man hier immer nur die eine Seite hört: denn die Menschen, die sie nicht überlebt haben, können nicht sagen: ich bin daran gestorben- sie sind stumm, für immer.

Fazit Nummer 1, leider: meiden Sie derzeit Reisen in obengenannte Länder mit ihrem ungeimpften Säugling, oder zumindest Menschansammlungen. Und, auch leider: auch hier in Deutschland ist man nicht sicher, angesteckt zu werden. 

Fazit Nummer 2, erfreulich, man kann was tun. Lassen Sie Ihr Kind impfen, Ihren Säugling im Zweifelsfall auch früher. Sprechen Sie uns an.

Tipps gegen kleine Viecher

Wohl kaum jemand kommt ohne Insektenstich über das ganze Jahr. Und ja, es gibt Menschen, die ziehen Insekten besonders an. Und dazu gehören, sicher der dünneren Haut wegen, leider auch die Kinder. Was kann man tun?

Zunächst einmal, vermeiden. Völlig ohne Nebenwirkungen: helle weite Kleidung, nicht barfuß laufen, Moskitonetze kommen zuerst- sind aber nicht immer praktikabel. Praktikabler und sicherer, aber nicht immer unproblematisch sind Mückenabwehrmittel für die Haut, wie DEET. Sie sollten bei Kindern erst ab Schulalter eingesetzt werden. Und, da Mückenstiche zwar lästig, in unseren Breiten aber (noch) nicht gefährlich sind, bitte möglichst selten. Für Kinder ab zwei Jahren eignen sich Präparate wie Icaridin und Citriodiol. Ganz wichtig ist es, dass Sie bei allen Mitteln die Anwendungshinweise beachten (Vorsicht, Allergien!). Generell raten wir von der Anwendung von Mückenspiralen ab, diese sind zu toxisch. Übrigens hat die Stiftung Warentest im Mai 2017 einen ausführlichen Vergleichstest der sog. Repellentien veröffentlicht.

Ja, und nach dem Stich? Rötung, Quaddel und Juckreiz klingen oft nach einigen Stunden ab. Sofern man sich nicht ständig kratzt! Es gibt eine Fülle von Hausmitteln, wie Spucke, Zwiebelschale, Zitronenscheibe, Spitzwegerich, Quark, Franzbranntwein, Schüssler - Salze etc. Die Apotheker verkaufen gerne antihistaminische Salben. Alles hilft ein wenig, aber offen gesagt eigentlich nur durch den kühlenden Effekt. Wir empfehlen daher eine Kühl - Packung oder eine Windpocken - Tinktur, eventuell bei Kindern ab 2 Jahren auch ein Antihistaminikum als Saft. Eine schwere allergische Reaktion oder auch eine "Blutvergiftung" durch Mückenstiche sind übrigens absolute Raritäten. Dennoch, sollten Sie den Verdacht auf eine Komplikation haben, kommen Sie, und wir schauen uns die Haut an.

Test Kinderbuggys

Stiftung Warentest hat im April zwölf Buggys getestet. Interessant ist wieder einmal, dass ein teurer Preis nicht unbedingt mit bester Qualität verbunden ist. Die Spanne reicht von 110 bis 400 €, wobei beide Modelle nur im durchschnittlichen Bereich landen. Den Testsieger Joie gibt es für 180 €. Unverständlich auch, dass es zwei Buggys mit hohen Schadstoff - Konzentrationen (es handelt sich hier um Produkte für Kleinkinder!) gab, diese wurden natürlich mit Mangelhaft bewertet. Den ausführlichen Test finden Sie unter www.test.de.