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Neue Kinderärztinnen !

Wer bei uns schon eine Weile ein- und ausgeht, ist ihnen mit Sicherheit schon begegnet: Frau Dr. Miriam Hornstein und Frau Dr. Jana Kulmann arbeiten schon länger als Assistenzärztinnen zur Ausbildung im KiZ. Aber nun hat es sich aus - ausgebildet, beide haben im November in der Ärztekammer Nordrhein ihre Prüfung zur Kinder- und Jugendärztin mit Bravour bestanden! (Im Vertrauen, wir hatten auch nichts anderes erwartet ;-) ….). 

Wir gratulieren ihnen herzlich und freuen uns, dass uns beide auch weiterhin im KiZ - Ärzteteam unterstützen werden.

Termine online sind jetzt online !

Ab dieser Woche können Sie sich bei uns jetzt diverse Termine auch online buchen. Sie müssen nur bereits einmal bei uns gewesen sein. Aus organisatorischen Gründen gilt das noch nicht für alle Termine.

Wenn es durch in der Anfangszeit noch zu Problemen kommen sollte, schreiben Sie es uns bitte oder rufen Sie uns an. Vielen Dank!

Grippe - Impfstoff

Die heftige Grippewelle im letzten Winter hat dazu geführt, dass der aktuelle Grippeimpfstoff 18/19 leider schon so gut wie ausverkauft ist. Auch wir, die wir uns schon gut bevorratet hatten, haben nichts mehr im Kühlschrank. 

Wir bedauern das sehr, zumal da wir in Deutschland eigentlich in einem wohlhabenden und medizinisch nicht unterversorgten Land leben.

Allerdings, wir haben ein kleines Trostpflaster, vielleicht hilft es ja. Traditionell wird Europa nur in jedem 2. Jahr von einer Grippewelle erfasst- demnach ist es dieses Jahr vielleicht auch nicht so schlimm.

In diesem Sinne wünschen wir allen Lesern und Patienten einen schönen Advent und guten Start in den Winter!

Gefahr durch Babymatratzen

Auch für uns erschreckend: Stiftung Warentest hat im neuesten Oktober- Heft einen Test von Kinder- bzw. Babymatratzen veröffentlicht. Fast jede zweite ist mangelhaft! Dazu muss man wissen, dass die Qualität einer solchen Matratze im Gegensatz zu größeren Kindern oder Erwachsenen keine reine Frage des Komforts ist. Sondern dass, wenn die Matratze zu weich ist, dies durchaus zum sog. Plötzlichen Kindstod führen kann. 

Sollten Sie den Kauf einer Babymatratze planen, raten wir Ihnen dringend, sich das aktuelle Oktober- Heft der Stiftung Warentest (gut angelegte 6,10 €) zuzulegen. Aber auch, wenn Sie vor kurzem eine gekauft haben und entdecken, dass sich Ihre Marke unter den mangelhaften befindet, haben Sie gute Aussichten, das Teil beim Hersteller reklamieren zu können. 

Nebenbei gibt es dort auch eine Seite mit sinnvollen Tipps für den sicheren Baby - Schlaf. 

Masern auf dem Vormarsch

Die WHO schlägt Alarm - in Europa haben die Masernfälle in diesem Jahr deutlich zugenommen. Schwerpunktländer sind die Ukraine, Frankreich, Griechenland, Russland, Georgien, Serbien und auch Italien. Die meisten Kinder bei uns in Deutschland sind glücklicherweise geimpft und somit geschützt. Nicht jedoch Säuglinge und Kinder von Eltern, welche die Impfung ablehnen. Achtung, die Masernerkrankung ist entgegen anderslautenden Gerüchten keine harmlose und erst recht keine entwicklungsfördernde Krankheit. Das Virus ist extrem ansteckend und aggressiv, und verursacht im "besten" Fall eine schwere, zwei Wochen dauernde Krankheit mit Mittelohr- und Lungenentzündungen, und einem wochenlang geschwächten Immunsystem. Im schlechteren Fall stirbt der Patient unrettbar, und das kann auch noch lange nach der Erkrankung passieren. Laut WHO sterben weltweit (niedrig geschätzt!) jeden Tag 200 Kinder an Masern. Und sie sterben qualvoll, und sie sterben unnötig.  Wir hören immer wieder das Argument von Impfgegnern, dass sie die Masern durchgemacht und auch überlebt haben. Das ist natürlich richtig, und auch erfreulich. Wir bitten aber zu bedenken, dass man hier immer nur die eine Seite hört: denn die Menschen, die sie nicht überlebt haben, können nicht sagen: ich bin daran gestorben- sie sind stumm, für immer.

Fazit Nummer 1, leider: meiden Sie derzeit Reisen in obengenannte Länder mit ihrem ungeimpften Säugling, oder zumindest Menschansammlungen. Und, auch leider: auch hier in Deutschland ist man nicht sicher, angesteckt zu werden. 

Fazit Nummer 2, erfreulich, man kann was tun. Lassen Sie Ihr Kind impfen, Ihren Säugling im Zweifelsfall auch früher. Sprechen Sie uns an.